Marken-Sicherheit

Bildwelten ohne Markenrisiko

Bevor ein Label mit KI-Bildern arbeitet, stellt es sechs Fragen — an die Kreativ- wie an die Budget-Seite. Hier sind meine Antworten. Jede davon ist nicht nur behauptet, sondern in den ausgelieferten Dateien nachprüfbar.

  1. 01

    Wer hält die Rechte an den Bildern?

    Jedes Bild ist eine persönliche geistige Schöpfung von mir, Sanne Jerxsen, im Sinne von § 2 Abs. 2 UrhG. Idee, Bildsprache, Art Direction, Komposition und die finale Auswahl sind menschliche Entscheidungen — das Werkzeug ändert daran nichts.

    Dieser Vermerk steht nicht nur auf der Website, sondern in jeder ausgelieferten Datei selbst: Urheberin, Copyright-Vermerk, Credit-Zeile und ein Verweis auf die Nutzungsbedingungen liegen in den Metadaten — wortgleich mit den strukturierten Daten dieser Seite. Was dein Label mit den Bildern tun darf, regeln wir vertraglich, bevor das erste Bild entsteht.

  2. 02

    Müssen die Bilder gekennzeichnet werden?

    Seit dem 2. August 2026 gilt die Kennzeichnungspflicht nach Art. 50 der EU-KI-Verordnung. Wie sie sich auf deine Kampagne anwendet, klärst du mit deiner Rechtsabteilung — was ich beitrage, ist eine Kennzeichnung, die schon in der Datei steckt.

    Jedes ausgelieferte Bild trägt den IPTC-Herkunftsvermerk „trainedAlgorithmicMedia" (Digital Source Type) maschinenlesbar in seinen Metadaten, dazu Urheberin, Copyright und Credit. Der Vermerk wird bei jedem Build automatisch auf die ausgelieferten Dateien geschrieben — nicht von Hand, nicht nur auf das Quellbild.

    Dass Kennzeichnung auch Gestaltung sein kann, zeigt die Serie VISIBLE: ein Kleideretikett mit der Aufschrift „AI generated by Sanne Jerxsen" wird dort selbst zum Bildmotiv.

  3. 04

    Wird der Stil lebender Künstler imitiert?

    Nein. Ich imitiere keine lebenden Künstler:innen und keine fremden Markenästhetiken. Was für dich entsteht, gehört zu deiner Marke.

    Eine Bildwelt beginnt nicht mit einem Referenzbild, sondern mit deiner Botschaft: Was willst du sagen, wen willst du erreichen, woran soll man euch erkennen? Daraus entsteht eine eigene fotografische Handschrift — eine Serie, eine Figur, eine Materialwelt.

  4. 05

    Was passiert mit unserem Realshoot?

    Es bleibt. Euer Shooting bleibt der Kern der Kampagne — ich erschaffe die Welt darum herum: Orte, Maßstäbe und Materialien, die im Studio nicht entstehen können.

    Eine Bildwelt ersetzt keine Fotografin und kein Set. Sie erweitert, was da ist, und wird zu einer wiederverwendbaren Markenbildsprache, die über Saisons und Kanäle trägt.

  5. 06

    Wie ist die Nutzung geregelt?

    Vertraglich sauber definiert, bevor das erste Bild entsteht — keine Grauzonen für dein Team. Wir arbeiten als Projekt, nicht nach Tagessatz; den Umfang klären wir im Erstgespräch.

    Die Nutzungsbedingungen für die Bilder auf dieser Website stehen im Impressum. Jede ausgelieferte Datei verweist in ihren Metadaten dorthin — und für Lizenzanfragen auf die Kontaktseite.

Die siebte Frage klären wir im Gespräch.

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